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Vorsicht: TV filmt mit

KI, Voice-Control und Gestensteuerung sind tolle Spielereien die einem das Leben wirklich leichter machen. Leider sind sie technisch so konzipiert, dass alles was als Befehl gilt zur Auswertung an die „Zentrale“ gesendet wird und meist dort auch verbleibt um nachträglich noch ausgewertet zu werden. So weit so schlecht, denn nicht jeder Hersteller ist in der Lage die eingesammelten Daten auch dauerhaft zu schützen und besonders preiswerte Anbieter nehmen es auch mit dem Schutz des eigentlichen Aufnahmegerätes nicht so genau, was die Nutzer zum Spionageobjekt und Freiwild macht. So kam es schon vor, dass sich Nutzer mit heimlich gefilmten Aufnahmen auf entsprechenden Portalen wiederfanden.

All diese Neuerungen sollen weiter einzug in unser Leben halten, jedoch muß nicht  nur die Funktion im Vordergrund stehen – auch und besonders die Sicherheit und Schutz der Nutzer und ihrer Daten zählen!

Weshalb die Hersteller die Daten sammeln und was sie damit tun finden Sie hier.

DSGVO tritt in Kraft

Die EU-DSGVO tritt unwiderruflich in Kraft und das Chaos ist perfekt. Mittlerweile fürchten alle Firmen Absatzeinbußen, komplexe Prozesse und Schadensklagen. Ein Gesetz welches den legitimen Schutz der eigenen Daten als Grundlage hatte wurde zum bürokratischen Monstrum. Einige regieren mit Galgenhumor andere sehen die Sache realistische und haben sich vorbereitet. Trotzdem wird dies wenig nützen. die DSGVO ist in vielen Punkten unklar und schwammig. Die Unsicherheit wird noch eine weile anhalten, denn eine verbindliche gültige Rechtsauslegung wird Jahre benötigen. In dieser Zeit werden europäische Unternehmen einen wesentlichen Teil Ihrer Wirtschaftskraft nicht in Innovationen stecken, sondern in die Abwehr von Ansprüchen auf Basis der DSGVO. Ob das im Sinne des Erfinders war, darf bezwifelt werden.

Neben all den guten Ratschlägen die es am Markt gibt kommen auch noch die „Bösen“ hinzu. Vorsicht, nicht nur Abmahnanwälte und die Behörden haben nun Hochkonjunktur sondern leider auch die Kriminellen!

Vorsicht: CLOUD Act ermöglicht behördlichen Zugriff auf Nutzerdaten außerhalb der USA

Wirklich überraschen tut es nicht, der Cloud-Act ermöglicht den Zugriff auf Nutzerdaten welche außerhalb der USA liegen! Damit überschreitet das amerikanische Recht die Grenzen des eigenen Territoriums.

Quelle: https://www.cloud-computing-report.de/jetzt-also-doch-cloud-act-ermoeglicht-behoerdlichen-zugriff-auf-nutzerdaten-ausserhalb-der-usa/17-04-2018/

Endlich: Generalanwalt des EuGH erklärt „Safe Harbour“ für ungültig!

Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) beurteilt in einem Gutachten das Datenschutzabkommen mit den USA negativ und erklärt es für ungültig. Er führt aus, dass die Daten der EU-Bürger in den USA nicht sicher seien. Derzeit senden alle Mobilsysteme ihre Daten in die USA. Auch Cloud-Dienste sind im Wesentlichen in den USA beheimatet. Würde das Abkommen gekippt, wären die Folgen für Jeden spürbar. Google, Siri, Cortana und Co. wären auf einen Schlag offline oder dumm. Unkomfortabel … aber endlich sicher!

Mehr finden Sie hier.

Der schwere Kampf um den Datenschutz

Es ist das ewig gleiche Argument, Bürgerrechte aufgeben gegen ein „Mehr“ an Sicherheit. Leider ist das „Mehr“ weder beschreibbar noch fühlbar, das „Weniger“ hingegen schon. Totale Überwachung jeglicher Kommunikation und auch jeder Bewegung sind heute nicht nur möglich sonder bereits Alltag! Die unrühmliche Führungsrolle der USA wird hier weiter verteidigt und sogar ausgebaut.

Whistleblower werden nicht geschützt sondern kriminalisiert. Menschen die ihr bisheriges Leben aufs Spiel setzen und Rechtsbrüche von Regierungsorganisationen aufdecken – wohlgemerkt Rechtsübertretungen!  – müssen weiterhin davon ausgehen, dass sie inhaftiert werden oder schlimmeres mit ihnen passiert.

Die inspirierenden Artikel zum Kommentar finden Sie hier:

Netzpolitik.org, Resolution (kein Gesetz!), Datenschutzabkommen EU/USA, Mircosoft versucht EU-Daten zu schützen, FBI will Schlüssel für iMessage von Apple

 

Trotz Abschalten – Windows 10 funkt nach Hause

Wie Ars Technica festgestellt hat, sendet Windows 10 – obwohl alle Kommunikationseinstellungen dies verboten hatten – weiterhin Daten zu Microsoft. Diese Daten wurden von Ars Technica analysiert. Es waren oberflächlich keine relevanten Informationen, jedoch ist nicht ausgeschlossen, dass Informationen eingebettet wurden.

Den Artikel hierzu finden sie hier.

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